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Aktuelle Informationen von palliative ch
Ausgabe 3/2020 | April

Update Task Force «Palliative Fokus Corona»

Auf unserer Webseite www.palliative.ch/de/fachbereich/task-forces/fokus-corona/ finden Sie wiederum neue Guidelines aus der Task Force «Palliative Fokus Corona»:
  • Empfehlungen zu Spiritual Care und Seelsorge in Kliniken und Spitälern im Kontext von Covid-19
  • Empfehlungen zu Spiritual Care und Seelsorge in der Langzeitpflege im Kontext von Covid-19
 Bitte zögern Sie nicht, uns mit Ihren Fragen, Hinweisen und Anregungen zu bedienen und zu kontaktieren. 

Neu können sie ebenfalls auf unserer im Interview mit Sandra Eckstein, Palliativmedizinerin und Co-Leiterin der Fachgruppe Ärzte von palliative ch, ihre Sicht und Einschätzung der Covid-19 Lage nachlesen: www.palliative.ch/de/fachbereich/task-forces/fokus-corona/interview-mit-dr-sandra-eckstein/


Absage ausserordentlichen Delegiertenversammlung / ausserordentlichen Urabstimmung

Aufgrund der aktuellen Lage und der Entwicklung rund um den Covid-19 Virus, haben sich der Vorstand von palliative ch und das Präsidium der Delegierten entschieden, die ausserordentliche Delegiertenversammlung vom 27. April 2020 in Bern abzusagen. 

Um die anstehenden Wahlen und Traktanden trotzdem zeitnah behandeln zu können, haben die Delegierten zugestimmt, alternativ eine ausserordentliche schriftliche Urabstimmung durchzuführen.  

Monika Obrist (Präsidentin) und Catherine Gasser (Vize-Präsidentin) werden aus dem Vorstand austreten. Mit Marina Carobbio Guscetti, Ärztin und Ständerätin für den Kanton Tessin, konnte für das Amt als Präsidentin eine ausgezeichnete Nachfolgerin gefunden werden. Für die Nachfolge von Catherine Gasser im Vorstand konnte Brigitte Baschung, MPH (palliative so) gewonnen werden. Die Wahl der Kandidatinnen wird den Delegierten durch die ausserordentliche Urabstimmung vorgelegt. Die CVs der zwei Kandidatinnen finden Sie online: Marina Carobbio Guscetti / Brigitte Baschung 

Die Resultate werden ab Mitte Mai 2020 über unsere Webseite, das p.ch INFO und über den Newsletter kommuniziert. 

Die ordentliche Delegiertenversammlung findet am 25. November 2020 im Kongresshaus in Biel statt.


Information der FMH: Angepasste FAQ zur Abrechnung medizinischer Leistungen in Zusammenhang mit COVID-19 und den Empfehlungen des BAG vom 02.04.2020

Die derzeitige ausserordentliche Lage im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie in der Schweiz und in der ganzen Welt, veranlasste den Schweizerischen Bundesrat und Kantonsregierungen dazu, drastische Massnahmen zur Eindämmung der Übertragungen des Coronavirus zu veranlassen. Insbesondere sollen die Mobilität und die sozialen Kontakte zwischen den Personen stark eingeschränkt werden, damit die Verbreitung des neuartigen Coronavirus verlangsamt wird.

Diese Einschränkungen der sozialen Kontakte betreffen auch den Gesundheitssektor. So wurde vom Bundesrat die Massnahme beschlossen, nicht unbedingt notwendige Besuche in der Notaufnahme eines Krankenhauses oder in niedergelassenen Arztpraxen so weit wie möglich einzuschränken. In diesem Zusammenhang stellte die FMH als Berufsverband der in der Schweiz tätigen Ärztinnen und Ärzten am 17.03.2020 den Antrag an den Bundesrat, die Limitationen auf telefonisch ärztlichen Tarifpositionen, während des begrenzten Zeitraums der vom Bundesrat beschlossenen «ausserordentliche Lage», aufzuheben und die Limitationen bei den ärztlichen Leistungen in Abwesenheit des Patienten anzupassen.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat am letzten Freitag, 3. April 2020, ein Faktenblatt «Kostenübernahme für ambulante Leistungen auf räumliche Distanz während der COVID-19-Pandemie» publiziert. Das BAG möchte damit eine schweizweit einheitliche Praxis betreffend die telefonischen Konsultationen erwirken und hat dazu Empfehlungen formuliert, welche auf den Zeitraum der Geltungsdauer der Verordnung 2 vom 13. März 2020 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus beschränkt sind.

Der FMH ist es gelungen, dass das BAG auf einen Teil ihrer Anträge eingetreten ist und Anpassungen vorgenommen hat. Das BAG hat u.a. die Limitation der telefonischen Konsultation durch Facharzt Psychiatrie auf 75 Minuten pro Sitzung angepasst. Damit entspricht sie der Tarifposition «Psychiatrische Diagnostik und Therapie, Einzeltherapie, jede weitere Sitzung». Zudem stellt das BAG die Tarifposition telefonische Konsultation durch den Facharzt (00.0110ff) mit der Grundkonsultation (00.0010ff) gleich indem die gleichen Limitationen und Abrechnungsregeln gelten.

Aufgrund der Publikation des Faktenblatt des BAG hat die FMH ihre Frequently Asked Questions – FAQ «Abrechnung medizinischer Leistungen in Zusammenhang mit COVID-19 (Neues Corona-Virus)» aktualisiert. Die aktuellste Version können Sie auf der Website der FMH finden.

Für Rückfragen:
FMH / Abteilung Ambulante Versorgung und Tarife
031 359 12 30 / tarife.ambulant@fmh.ch

Unterlagen: Link zum FAQ auf Website



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